(German) Stellungnahme zum DÄB-Artikel “Ernährung und Klima: Fleischfrei gesund und klimafreundlich essen – die Evidenz fehlt” (veröffentlicht am 31.7.2020)

Am 6. Juli erschien im Deutschen Ärzteblatt der Artikel “Ernährung und Klima: Fleischfrei gesund und klimafreundlich essen – die Evidenz fehlt”. Aufgrund der unwissenschaftlichen Herangehensweise dieses Beitrags zu einem für die globale Gesundheit so bedeutenden Thema haben wir uns entschlossen, eine Stellungnahme zu verfassen.

Die Autor*innen und Unterzeichner*innen der Stellungnahme wünschen sich aufgrund der immensen Bedeutung von Ernährung für die individuelle und planetare Gesundheit eine regelmäßige, wissenschaftlich differenzierte und handlungsorientierte Aufarbeitung der Thematik im Deutschen Ärzteblatt. So können Menschen in Gesundheitsberufen, insbesondere Ärztinnen und Ärzte, aber auch weitere Verantwortliche im Gesundheitswesen und der Gesundheitspolitik befähigt werden, entsprechend der Wichtigkeit und Dringlichkeit der benötigten Transformation in Gesundheitswesen und Ernährungssystem zu handeln.

Wenn Sie das Anliegen der Autor*innen und bisherigen Unterzeichner*innen unterstützen, freuen wir uns sehr, auch Sie als Unterzeichner*in aufzuführen

Stellungnahme zum DÄB-Artikel “Ernährung und Klima: Fleischfrei gesund und klimafreundlich essen – die Evidenz fehlt” (Lesezeit ca. 6 Minuten)

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion Deutsches Ärzteblatt,

mit Erstaunen und wachsendem Unverständnis haben wir den Artikel “Ernährung und Klima: Fleischfrei gesund und klimafreundlich essen – die Evidenz fehlt” im Deutschen Ärzteblatt 1) gelesen. 
Ohne im Detail auf die Polemik von Herrn Scholl eingehen zu wollen, ist es uns ein dringendes Anliegen, klarzustellen, dass dieser Beitrag weder dem aktuellen Stand der Wissenschaft noch der medizinischen und gesellschaftlichen Relevanz des Themas gerecht wird. 
Eine vollwertige und pflanzenbasierte Ernährung ist von enormer Bedeutung für die individuelle, globale und planetare Gesundheit. Eine Vielzahl international hochwertig publizierter Forschungsarbeiten legt insbesondere den Akteur*innen in Gesundheitswesen und Politik konkrete Handlungsempfehlungen im Sinne einer nachhaltigen Transformation des Ernährungssystems nahe. Die Basis hierfür sollte eine konsequente, wissenschaftlich geführte Diskussion sowie eine deutlich verstärkte Miteinbeziehung der entsprechend spezialisiert ausgebildeten Berufsgruppen aus Ernährungswissenschaften, Diätetik und Ernährungsmedizin sein. 
Wir möchten hier zunächst in aller Kürze klarstellen, wo Herr Scholl in seiner Herangehensweise und Einschätzung irrt, um nachfolgend den entsprechend aktuellen wissenschaftlichen Konsens zu beschreiben. 

•  In der im Beitrag vorgenommenen Kritik der vorliegenden ernährungswissenschaftlichen Evidenz offenbart sich die häufige, jedoch fehlerhafte Annahme, dass medizinische und ernährungswissenschaftliche Forschung nach den gleichen Kriterien zu evaluieren seien. Herr Scholl zieht die in den Annals of Internal Medicine 2019 veröffentlichte Artikelserie 2) als Beispiel hochqualitativer Methodik heran, ohne darauf hinzuweisen, dass das dort entsprechend verwendete GRADE System vor allem für die Evaluation pharmakologischer Studien konzipiert wurde. Entsprechend werden randomisiert-kontrollierte Studien (RCTs) mit hoher interner Validität sehr hoch gewertet, Kohortenstudien jedoch systematisch abgewertet. Einzig ein extrem hohes relatives Risiko oder ein steiler Dose-Response-Gradient könnten in diesem Rahmen eine Kohortenstudie aufwerten. RCTs sind allerdings im ernährungswissenschaftlichen Kontext gänzlich anders zu bewerten als in der pharmakologischen Forschung. Unter anderem aufgrund der Tatsachen, dass Ernährungsinterventionen nicht verblindet werden können, dass es in der Regel keine Placebos für einzelne Lebensmittel gibt, dass die Beforschung der Entwicklung chronischer Erkrankungen durch Fehlernährung zumeist sehr lange Studienzeiträume benötigen würde und dass einzelne Lebensmittel schwer losgelöst von zugrundeliegenden Ernährungsmustern betrachtet werden können, ist das klassische RCT-Design in der ernährungswissenschaftlichen Forschung – anders als in der pharmakologischen Forschung – nicht der alleinige Goldstandard. Auch aus einer Reihe weiterer Gründe sind Ernährungswissenschaften und biomedizinische Forschung als unabhängige Forschungsfelder mit eigenen Konzepten hinsichtlich der jeweils optimalen Wissenschaftsmethodik zu betrachten –  Ernährung ist in vielerlei Hinsicht eben nicht als Arzneimittel im Sinne des AMG zu werten. Tiefergehende Betrachtungen zu diesem Punkt finden sich in der Literatur 3)4)5)6)7)8)9) oder in zusammengefasster Form in den Beiträgen von Ernaehrungsmedizin.blog 10), Alinea Nutrition 11), oder der Physicians Association for Nutrition 12).

• Eine weitere wissenschaftliche Unschärfe zeigt sich in der vorgenommenen Beurteilung der zu Beginn dieses Jahres publiziertenStudie von Zhong et al. in JAMA 13). Im Beitrag  wird eine Risikosteigerung von 3% für die kardiovaskuläre sowie die Gesamtmortalität als “Pseudoresultat” diskreditiert, die durchaus relevanten Risiken auf Public Health-Ebene werden somit gänzlich negiert.

Über diese grundsätzlichen, strukturellen Schwächen der Argumentation hinaus zeigen sich im Beitrag diverse Widersprüche sowie unwissenschaftliche Argumentationsweisen bzw. klassische und klar definierbare Techniken der Manipulation 14), aus welchen hier beispielhaft einige aufgeführt werden:

• Mehrfach erfolgt eine sehr einseitige Darstellung, bzw. sog. “cherrypicking”, u.a. bei der bereits beschriebenen, verkürzten Darstellung der NutriRecs-Artikelserie, der Nutzung US-amerikanischer Daten bzgl. des Anteils des Landwirtschaftssektors an den Treibhausgasemissionen statt der deutlich höheren globalen Angaben, sowie der Unterschlagung der im Lancet selbst publizierten und durchaus transparenten Diskussion um den EAT/Lancet-Report 15)16).

• Ebenso lassen sich zahlreiche Widersprüche in der Argumentationsweise aufdecken:Neben der vehementen Kritik eines möglichen Lobbyeinflusses werden zur Untermauerung der eigenen Meinung eine Studie sowie Autoren zitiert, welche u.a. durch die Fleisch- und Eier-Industrie finanziert werden 17). Der Widerspruch der NutriRecs-Autor*innen, die sich dafür aussprechen, Ernährungsempfehlungen nicht auf der Basis schwacher Evidenz zu begründen, die dabei aber ihre eigenen Empfehlungen selbst aus “schwacher” bzw. “wenig-gesicherter Evidenz” ableiten, wird unkritisch reproduziert 18). Auch werden vom Autor Ergebnisse jahrzehntelanger epidemiologischer Forschung in Frage gestellt, während er gleichzeitig ausgerechnet mit der PURE-Studie für eine low-carb-Ernährung argumentiert. Bei eben dieser PURE-Studie handelt es sich ebenfalls um eine epidemiologische Studie, die zudem von vielen Fachgesellschaften aufgrund ihrer mangelhaften Methodik stark kritisiert und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gar als das “PURE”-Desaster” 19) betitelt wird.

• Weitere Aspekte argumentativer Manipulation zeigen sich u.a. in der Gegenüberstellung des Einflusses verschiedener Wirtschaftssektoren auf den Klimawandel, wodurch der Einfluss des Agrarsektors möglichst gering wirken soll (“Whataboutism”), in der den Befürwortern einer pflanzlicheren Ernährung untergeschobenen Behauptung “Fleisch ist der Klimakiller Nummer 1” (“Strohmann-Argumentation”),  sowie im Fokus auf (vermeintlich) persönliche Eigenschaften oder Herangehensweisen von Individuen und Institutionen, deren wissenschaftliche Positionen angegriffen werden sollen (“ad hominem-Argumentation”).

• Als “fundierte” und “konzentrierte” Quelle empfiehlt der Autor ein Video mit dem  Titel “Why We Should Be Eating MORE Meat, Not Less” 20). Im Rahmen dieses Videos werden von einem Filmemacher ohne jegliche wissenschaftliche Ausbildung oder Tätigkeit und Lifestyle-Unternehmer, dessen Unternehmen Kurse zur Umstellung auf eine tierproduktintensive Ernährung verkauft, objektive Falschaussagen getätigt. Unter anderem wird behauptet, dass Obst ausschließlich aus Zucker bestehe und Methan keinerlei Einfluss auf den Klimawandel habe. Für sämtliche Aussagen des 15-minütigen Videos werden dabei keinerlei Quellen angegeben.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass die unwissenschaftliche und teilweise unseriöse Argumentation des Textes von Herrn Scholl einer hierzulande dringend benötigten, differenzierten und wissenschaftlichen Diskussion zwischen Ernährungswissenschaften, Diätetik und (Ernährungs-)Medizin in hohem Maße hinderlich ist.

Im Rahmen dieses Ärzteblatt-Artikels werden Schlüsse gezogen, die mit dem aktuellen wissenschaftlichen Konsens zum Thema schwer bzw. unvereinbar sind.

• Die wissenschafltiche Datenlage zu den gesundheitlichen Nachteilen des Fleischkonsums ist nicht annähernd so kontrovers wie vom Autor suggeriert. Kohortenstudien mit ausreichend großer Anzahl an Teilnehmer*innen sowie ausreichend großem Unterschied bzgl. der Exposition (Menge an konsumiertem Fleisch) zeigen eine ganz klare Tendenz auf: eine Assoziation zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und verschiedenen Erkrankungen, insbesondere Darmkrebs (Colon-CA), kardiovaskuläre Erkrankungen sowie deren Risikofaktoren kann insgesamt angenommen werden 21)22)23)24)25)26)27). Die vermutlich zugrunde liegenden Mechanismen lassen sich aus Grundlagenforschung und zeitlich begrenzten Interventionsstudien ableiten; u.a. wird in diesem Zusammenhang die pathophysiologische Relevanz von Häm-Eisen, N-Nitrosaminen, heterozyklischen aromatischen Aminen (HAA), Trimethylaminoxid (TMAO), gesättigten Fettsäuren und Bovine Milk and Meat Factors (BMMF) diskutiert. Für verarbeitete Fleischprodukte ist die Assoziation zwischen Konsum und verschiedenen Erkrankungen, insbesondere dem Colonkarzinom, extrem stark (insbesondere ab 50 g/Tag), sodass insgesamt von einem Konsum auf regelmäßiger Basis abgeraten werden muss.

Die Gesamtschau der aktuellen Evidenz aus wissenschaftlichen Studien und der darauf gründenden Empfehlungen von WHO, World Cancer Research Fund sowie internationalen Fachgesellschaften beschreibt klare gesundheitliche Vorteile einer Ernährung, welche zum überwiegenden Teil aus möglichst unverarbeiteten, pflanzlichen Nahrungsmitteln besteht und nur wenig Fleisch und weitere Tierprodukte enthält. Die wissenschaftlichen Belege für zusätzliche gesundheitliche Vorteile durch eine gänzlich fleischfreie oder gar tierproduktfreie Ernährung mögen in der Tat nicht ausreichend sein – wenn auch z.T. vielversprechend, insbesondere in Bezug auf spezifische Erkrankungen. Bei entsprechend vollwertiger und gut geplanter Durchführung fehlt zu diesen Ernährungsformen allerdings vor allem eines: der Nachweis eines potentiellen Nachteils im Vergleich zu einer ähnlich durchgeführten, fleischarmen Kost. “Fleischfrei gesund” lässt es sich also bei entsprechender Gestaltung der Ernährung aller bisherigen Evidenz nach gut und sicher leben.

• Was die Wirkung verschiedener Lebensmittel und ihrer Erzeugung auf die Klimakrise und das Überschreiten planetarer Ressourcen und Kapazitäten (Wasserverschmutzung, Ackerlandexpansion, Biodiversitätsverlust etc.) angeht, zeigt sich unmissverständlich, dass tierische Lebensmittel einen deutlich größeren negativen Einfluss haben als pflanzliche Lebensmittel. Im Rahmen des aktuellen wissenschaftlichen Konsens wird zudem nicht bezweifelt, dass der vermehrte Konsum pflanzlicher Lebensmittel – im Hinblick auf die Erreichung der planetaren Klima- und Nachhaltigkeitsziele – eine sehr relevante Rolle spielt.

Im entsprechenden Bericht der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) von 2013 wird der Anteil der landwirtschaftlichen Tierhaltung an den globalen Emissionen mit 14,5% angegeben 28), Poore et al. beziffern diesen in ihrer Veröffentlichung im Jahr 2018 im Journal Science mit 15% 29). Ebenso wird hier beschrieben, dass tierische Produkte 18% der weltweiten Kalorien bereitstellen, deren Herstellung jedoch 83% der landwirtschaftlich genutzten Fläche verbraucht sowie mit 57% bzw. 56% zu der von der Landwirtschaft verursachten Wasser- und Luftverschmutzung beiträgt. Empfohlen sei hier auch die Übersichtsarbeit von “Our World in Data” der Oxford Martin School der Oxford University 30). Letztlich ist nicht der Vergleich der Sektoren entscheidend, sondern es sind die für den Klimawandel bedeutenden absoluten Zahlen der Treibhausgasemissionen, zu entnehmen dem IPCC Report “Climate Change and Land” 31).

Zusammenfassend ist nach aktueller Evidenz eine fleischarme Ernährung als gesund und eine fleischfreie Ernährung als ebenso gesund gestaltbar zu betrachten. In diesem Kontext sind die angestrebten Klimaziele ohne eine konsequente Transformation des weltweiten Ernährungssystems inklusive eines Fokus auf eine pflanzenreiche Ernährung nicht zu erreichen. Nur das Erreichen dieser Ziele kann allerdings die größte globale gesundheitliche Bedrohung, welche der Klimawandel darstellt (siehe WHO Global Health Threats 32)), eindämmen oder sogar verhindern.

Die zusätzlichen gesundheitlichen Risiken durch die Intensivtierhaltung , vor allem die Entstehung antimikrobieller Resistenzen (siehe UN-Report “No Time to Wait: Securing the future from drug-resistant infections, 2019 33)) und zoonotischer Erkrankungen mit Pandemierisiko (siehe UN-Report “Preventing the Next Pandemic: Zoonotic diseases and how to break the chain of transmission”, 2020 34)) verstärken die Bedeutung dieses Transformationsprozesses für die globale Gesundheit und die Arbeitswelt unzähliger Menschen im Gesundheitswesen. 
An dieser Stelle sei an den ersten Paragraphen der ärztlichen Berufsordnung erinnert: “Aufgabe der Ärztinnen und Ärzte ist es, […] an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken.”
Zu bedenken sind nicht zuletzt auch die ethischen Aspekte der vorherrschenden Tierhaltungsformen, deren Diskussion sich vor allem die Berufsgruppen im Gesundheitswesen nicht entziehen sollten, siehe hierzu die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats vom 16. Juni 2020 35).

Aufgrund der insgesamt abzuleitenden immensen Bedeutung pflanzenbasierter Ernährung für die globale Gesundheit und das Gesundheitswesen, wünschen wir uns eine zeitnahe, wissenschaftlich differenzierte Auseinandersetzung mit der Thematik im Deutschen Ärzteblatt unter Einbeziehung aller entsprechenden Fachdisziplinen. Gerne beteiligen wir uns als Autor*innen und Unterzeichner*innen an entsprechenden Diskussionen und Beiträgen.


Niklas Oppenrieder,
Arzt und 2. Vorsitzender Physicians Association for Nutrition e.V.
und
Katharina Moll, Medizinstudentin 

für Physicians Association for Nutrition e.V.

 

Erstunterzeichner*innen

Prof. Dr. Claus Leitzmann, Institut für Ernährungswissenschaft, Universität Gießen

Prof. Dr. Andreas Michalsen und Priv.-Doz. Dr. Christian Keßler, Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin

Uta Köpcke, Präsidentin Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V.

Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin 

Monika Bischoff, Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention am Krankenhaus Barmherzige Brüder München (ZEP); Vorstandsvorsitzende BerufsVerband Oecotrophologie e.V. (VDOE)

Prof. Dr. Martin Smollich, Institut für Ernährungsmedizin, Universität zu Lübeck

Prof. Dr. Heike Englert, Fachbereich Oecotrophologie, FH Münster

Prof. Dr. Georg Seifert, Otto-Heubner-Centrums für Kinder- und Jugendmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health

Dr. rer. biol. hum. Paula Singmann, Ernährungswissenschaftlerin, TU München

Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Vorstandsmitglied KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.

Dr. Matthias Riedl, Diabetologe, Ernährungsmediziner, Internist, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor medicum Hamburg MVZ GmbH

Dr. Markus Keller, Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (ifane)

Sabine Ohlrich-Hahn, Diätassistentin/Dipl. Medizinpädagogin, Hochschule Neubrandenburg – Studiengang Diätetik; Vizepräsidentin Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V.

Unterzeichner*innen

(Stand: 1.8.2020)

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. pol. Karl H. Jaeh, Facharzt für Allgemeinmedizin, Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschften der Universität Bayreuth, Berlin

Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger, Arzt und Krankenhausbetriebswirt, Hochschule Koblenz/RheinAhrCampus Koblenz, Remagen

Dr. med. Arno W., Facharzt für Anästhesie und Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, Palliativmedizin, Notfallmedizin, Verchen

Dr. Irina Hüning, Ärztin für Ernährungsmedizin, FÄ für Humangenetik, UKSH Campus Lübeck, Lübeck

Kaja Twelker, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, MVZ für Innere Medizin – Kardiologie, Bonn

Dott. Mattia Campana, Arzt in Weiterbildung, Psychiatrie und Psychotherapie, LMU Klinikum, München

Leonard Schmitt, Medizinstudent, München, Deutschland

Dr. med. Gonza Ngoumou, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Otto-Heubner Centrum für Kinder- und Jugendmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Dr. med. Tim Weber, Arzt in Weiterbildung Innere Medizin, Ammerland-Klinik GmbH , Westerste/Oldenburg

Dr. med. Sebastian Göbel, Arzt, Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, Heidenheim

Stephanie Kempf, Medizinstudentin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg

Julia Landolt, Assistenzärztin für Viszeralchirurgie, Schön Klinik Neustadt, Neustadt in Holstein

Dr. med. Boris Barbarics, Kinderarzt und Kinderkardiologe, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen

Dipl. Gesundheitswirt Dirk Gansefort, Fachreferent, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., Bremen

Anna Linnemannstöns, Assistenzärztin, Kinderkrankenhaus Auf der Bult, Hannover

Moritz Feldhege, Medizinstudent, LMU München, München

Dr. med. univ. Michaela Wangler, Ärztin, EVK Castrop Rauxel, Dortmund

Dr. med. Maximilian Andreas Storz, Arzt, Filderklinik,Tübingen

Nils Horn, Medizinstudent, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen

Dr. Frederik Peters, Epidemiologe/Versorgungswissenschaftler, Gefäßmedizinische Versorgungsforschung/Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin/ Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Simone Buck, Hebamme, Studentin der Oecotrophologie, Wilhelmshaven

Dr. med. dent. Benjamin Engelke, Oralchirurg, Zahnchirurgie im Franziskanerhof, Köln

Dominik Machner, Sportwissenschaftler, Hannover

Dr. med. Rainer Claussnitzer, Chirurg, Reutlingen

Dip.-Psych. Silvia Weimar, Psychologische Psychotherapeutin, Berlin

Claudia Böhm, Ärztin, Hamburg

Dr. med. Klas Mildenstein, Diabetologe, Ernährungsmediziner, Lehrbeauftragter für Prävention, Laatzen

Dr. med. Susann Endt, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, Zentrum für ganzheitliche Schmerzmedizin, Dresden

Dr. Stephan Balk, Lehrer, Koblenz

Dr. med. Dieter Helling, Facharzt i.R. Allgemeinmedizin/Palliativmedizin, Koblenz

Dr. med. Moritz Schaefer, Arzt, Berlin

Dr. med. Barbara Gemassmer, Kinderärztin, Berlin

Ole Anhuef, Medizinstudent, Universität Tübingen, Tübingen

Dr. med. Kerstin Brannat, Fachärztin, MVZ, Hamburg

Dipl. Ing. Torsten Garate, Ingenieur für Veterinärmedizin, Koblenz

Dr. med. Philipp Becker, Arzt und Osteopath, Glücksburg

Dr. med. univ. Asal Kandirian, Facharzt für Neurologie, MVZ Kadem, Berlin

Manuel Hoffmann, Medizinstudent, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg

Katharina Zens, Ärztin in FÄ-Weiterbildung Allgemeinmedizin, Berlin

Dipl. med. Ana Steindorff Pinheiro, Ärztin, curriculäre FB Ernährungsmedizin (BÄK), Berlin

Anja Gerlach, Fachärztin für Anästhesiologie/Notfallmedizin, Berlin

Claudia Tiedemann, Diätassistentin, Elmshorn

Dr. med. Ellis Huber, Arzt, Berlin

Diana Richter, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Drogenhilfe Köln, Methadonambulanz, Köln

Charlotte Barzen, Medizinstudentin, Uniklinik Leipzig, Leipzig

Dr. med Katharina Schweizer, Ärztin, Elbekliniken Buxtehude, Tostedt

Nadine Presser, Ärztin in Facharztweiterbildung, Immanuel-Krankenhaus Berlin-Wannsee, Berlin

Julia Gärtner, Medizinstudentin UKE, Hamburg

Dr. med. Heike Schönwälder, Anästhesistin, Lubinus-Klinik, Kiel

Dr. med. Thomas Bernhard, Arzt für Innere-, Betriebs-, Umweltmedizin, Koblenz

Dr. med. Alexander Walz, Leitender Arzt, Service Sans Soucis AG, Zürich, Schweiz

Dr. rer. nat Tatjana Schütz, Dipl. Ernährungswissenschaftlerin, Berlin

Katharina Maier, Diätassistentin, Klinikum Fürstenfeldbruck, Dachau

Moritz Schad, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein – Kemperhof, Koblenz

Dr. med. Ludwig Brügmann, Chefarzt i.R., Berlin

Giulia Weingast, Medizinstudentin Universität Ulm, Ulm

Heike Kruft, Hebamme, Hebammenpraxis Rheinbrohl, Rheinbrohl

B.Sc. Stefanie Haselmann, Ernährungstherapeutin, Berlin

Dipl.-Psych. Silvia Weimar, Psychologische Psychotherapeutin, Berlin

Dr. Katharina Pieper, Assistenzärztin Innere Medizi, Pius Hospital Oldenburg, Oldenburg

Alexandra Breunig, Fachärztin für Allgemeinchirurgie, Klinikum Mittelbaden, Rastatt

Roland Eichhorn, Gesundheitsberater in eigener Praxis, Wetzlar

Moritz Müller, Medizinstudent, Medizinische Universität Graz, Graz, Österreich

Dr. med. Ulrike Eckert, Ärztin, Tübingen

Dr. med. Jan Kastell, Allgemeinmedizin/Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin, Heidelberg

Barbara Fuchs, Ganzheitliche Gesundheitsberatung, Hirschberg

Rhea Dankers, Ernährungswissenschaftlerin, Universität Paderborn, Altenbeken

Florian Sonntag, Medizinstudent, Heidelberg

Dr. med. Ute Pieper, Ärztin, Hofheim

Dr. med. Eva Kristina Bee, Fachärztin für Hautkrankheiten, Drensteinfurt

Hannah Deuster, Medizinstudentin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Dipl. Oecotrophologin (FH) Waltraud Meyer, Ernährungsberaterin, Gesundheits- und Präventioncoach, Wachtendonk

Dieter Bauer, Allgemeinarzt i.R., Brannenburg

Detlev Göpel, Ernährungsberater, Berlin

Marina Diener, Fachärztin für Innere Medizin, Norderstedt

Dr. med. Milena Bornkamm, Fachärztin für Kinder- u. Jugendmedizin, München

PhD Stephanie Jeske, Lebensmittelwissenschaftlerin, Kopenhagen, Dänemark

Dr. med. Klaus Richter, Anästhesist, OP-Centrum München, München

Dr. Jennifer Hahn, Ärztin, Erfurt

Dr. med. Hans-Jūrgen Schäfer, Arzt für Innere Medizin, Praxis/MVZ, Berlin

Max Bürck-Gemassmer, Arzt für Allgemeinmedizin, Berlin

Dr. med. Laura Rewig, Ärztin in Weiterbildung AllgMed, Markranstädt

B.Sc. BMBS Stefanie Reis, Assistenzärztin und Ernährungswissenschaftlerin, Gesundheit Nordhessen Holding AG, Kassel

Holger Falk, Orthopäde und Unfallchirurg, Gelenkzentrum Rhein-Main, Hochheim am Main

Timo Sticher, Medizinstudent, Ruhr Universität Bochum, Bochum

Dr. med. Ralf Hilbert, Arzt, Biochemiker, Ernährungs- und Umweltmediziner, Mayr-Arzt, Arzt für Naturheilkunde, Berlin

Ernst-Ludwig Iskenius, Arzt i. R., Lübtheen

J.-Mojan Kaufmann, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Marienheide

Carina Obermüller, Medizinstudentin, Universität Tübingen, Tübingen

Julia Sambale, Hebamme, Rheinbach

Christopher Hütt, Facharzt Anästhesie und Intensivmedizin, Notfallmedizi, Uniklinik Bonn, Bonn

Dr. Sabine Pfeiffer, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Fachärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie i.R., Berlin

Dr. Barbara Hoevener, Ärztin, IPPNW, Berlin

Berenike Obermayer, Assistenzärztin Innere Medizin, Kantonsspital Aarau, Suhr, Schweiz

Daniela Rau, Psychotherapeutin, Trittau

Hannah Sadtler, Medizinstudentin, Universität Heidelberg, Heidelberg

Hans Menningmann, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapie, Reinheim

Dr. med. Miriam Burgauner, Chefärztin Psychosomatik Rehabilitationsklinik Wismar

Andreas Schöfbeck, Vorstand Krankenkasse BKK ProVita 

Michael P. Blasius, Hauptabteilungsleiter Gesundheitsförderung Krankenkasse BKK ProVita 

Dr. med. Christoph Dembowski, Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Sozialpädiatrisches Zentrum Soltau

Niko Rittenau, Ernährungswissenschaftler und Autor

Dr. med. Dagmar Engels, Fachärztin für Allgemeinmedizin in eigener Praxis, Bochum

Ameli Gerhard, Ärztin, Mitglied KLUG (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.)

Katharina Henze, Diätassistentin , Gastroenterologische Ernährungstherapie / VDD, Fachberaterin Vegane Ernährung /  UGB, medicum Hamburg GmbH

Philip Hellberg, Medizinstudent, Universität Leibniz, Hannover

Katrin Dieterle, Anästhesistin, Kassel

MPH Jan Moritz Fischer, Arzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Timo Munz, Medizinstudent, Uni-Kliniken Tübingen, Tübingen

Katharina Feuerlein, Ärztin i.R., Wedel

B. Ing. Lukas Hermann, Göttingen

Johanna Katzmann, Ärztin, Uniklinik Köln, Köln

Mariana Eberhard, Ernährungswissenschaftlerin B.Sc., München

Moritz Stick, Medizinstudent, RWTH Aachen, Aachen

Julia Radzwill, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Köln

Dr. rer. nat. Gunda Backes, Diplom-Ökotrophologin, Nutricomm, Kleinmachnow

Meret Hahn, Medizinstudentin, Universität Heidelberg Med Fakultät Mannheim, Mannheim

Dr.med. Michaela Daffner, Allgemeinärztin, Bad Sulza

Prof. Dr. Lothar Faber, Arzt, Bielefeld

Franzisca Haas, Diätassistentin, ETP, Berlin

Luisa Hilbrand, Studentin, Universität Bremen, Human- und Gesundheitswissenschaften, Bremen

Dr. med. Barbara Burghardt, Ärztin, Bielefeld

Johanna Dorn, Ärztin für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Aachen, Aachen

Dr. Wolfgang Adam, Kinder- u. Jugendarzt, Präventionsrat Rahden, Rahden

Lovis Louisa Drosten, Studentin der Rechtswissenschaften, Heinrich Heine Universität, Düsseldorf

Anthea Storck, Medizinstudentin, Universität zu Köln, Köln

Anna Wenzeritt-Jarosch, Assistenzärztin Urologie, Stuttgart

Etienne Hanslian, Arzt, Vorstandsmitglied der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE), Berlin

Britta Paulusch, Ärztin, Psychotherapeutin, Vertragsarztpraxis für Psychotherapie, Herne

Maike Vossloh, Studentin (Master of Science: Ernährung und Gesundheit), FH Münster, Münster

Alain Barakat, Arzt, Diabeteszentrum Duisburg, Duisburg

Janine Götz, Ernährungswissenschaftlerin und Physiotherapeutin in eigener Praxis, Bonn

Conrad Schulz-Ruhtenberg, Medizinstudent, Universität Hamburg/Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Hamburg

Dr. med. Ursula Wischer, Ärztin für Neurologie und Psychiatrie, Hildesheim

Dr. med. Frank Petereit, Assistenzarzt Innere Medizin, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Koblenz

Beatrice Tschorn, Pflegedienstleitung, DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz, Gransee

Anika Dickel, MSc. Public Health Nutrition, Reutlingen

Dr. med. Helmut Käss, Arzt für Allgemeinmedizin i.R., Braunschweig

Malina Schmidt, B. Sc. Ökotrophologie, Freiberuflerin, Hamburg

Jana Leberl, Ärztin, St. Antonius Krankenhaus Köln, Health for Future Köln, KLUG Mitglied, Köln

B.A. Jascha Mai, Master-Student (Lehramt Sport & Englisch), Münster

Jonah Deuster, Medizinstudent, Universität Freiburg, Freiburg im Breisgau

Bibliografía   [ + ]

es_ESEspañol
en_USEnglish de_DEDeutsch es_ESEspañol